Wertermittlung für Ihre Immobilie: So klappt der Eigentümerwechsel

Es gibt zahlreiche Gründe, eine Wertermittlung für eine Immobilie in Auftrag zu geben. Insbesondere beim Immobilienverkauf ist eine fundierte Bewertung die richtige Grundlage, um einen realistischen Preis anzusetzen. Schätzen Verkäufer den Wert falsch ein, besteht einerseits das Risiko, das Haus, die Wohnung oder das Grundstück unter Wert zu veräußern. Ein zu hoch angesetzter Verkaufspreis ist wiederum häufig der Grund dafür, dass sich kein potenzieller Käufer für die Immobilie interessiert und Angebote ausbleiben.

 

Wann eine fundierte Immobilienbewertung sinnvoll ist:

  • Kauf und Verkauf einer Immobilie
  • Gütertrennung im Scheidungsfall
  • Erbschaft und Schenkungen
  • Verlängerung einer Hypothek

Kommen Sie auf mich zu, wenn Sie einen zuverlässigen Immobilienmakler in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Gebiet suchen. Ich sage Ihnen, welche Form der Bewertung ratsam ist und sorge mit Fachwissen und Erfahrung dafür, dass Sie genau wissen, welcher Wert realistisch ist. Fordern Sie gleich Ihre Wertermittlung für Immobilien an - kostenfrei!

Kriterien der Immobilienbewertung

Um den tatsächlichen Wert einer Immobilie festlegen zu können, ist auf verschiedene Merkmale zu achten. Dazu zählen unter anderem das Baujahr, die Lage und Ausstattung. Sie alle nehmen Einfluss auf das schlussendliche Ergebnis der Bewertung und sollten deshalb genau dokumentiert sein. Lesen Sie im Folgenden, worauf es ankommt.

Art der Immobilie

Grundlegend für die Bewertung ist die Art der Immobilie. Handelt es sich um ein Haus, spielt es eine Rolle, ob es sich um ein Einfamilienhaus, ein Doppelhaus, ein Reihenhaus oder ein Mehrparteienhaus mit verschiedenen Wohneinheiten handelt. Geht es um Eigentumswohnungen, macht die Lage im Haus einen Unterschied: Liegt die Wohnung im Erd- oder Dachgeschoss, oder handelt es sich um eine Wohnung zwischen diesen Etagen? Bei der Wertermittlung für Immobilien wie Grundstücke kommt es wiederum darauf an, ob es sich um eine bebaute oder unbebaute Fläche handelt.

Wohn- und Grundstücksfläche

Für den Immobilienwert ist auch die Wohn- bzw. die Grundstücksfläche zu berücksichtigen. Während bei Häusern die Kombination aus Wohnfläche und Anzahl der m² des Grundstücks zum tragen kommt, nimmt bei Wohnungen neben der Wohnfläche die Anzahl der Zimmer und auch der Schnitt Einfluss auf die Immobilienbewertung.


Lage und Marktsituation

Je nach Lage und Situation auf dem Immobilienmarkt für die betreffende Adresse fällt der Wert unterschiedlich aus. So weisen ansonsten gleichwertige Objekte verschiedene Werte auf, wenn sich die Nachfrage nach Wohn- oder Grundstückseigentum am jeweiligen Ort unterscheidet. So wird beispielsweise die Immobilienbewertung in Heidelberg für ein Haus in der Altstadt anders ausfallen, als für Eigentum an strukturschwachen Standorten.

Baujahr und Zustand des Gebäudes

Ausschlaggebend für die Wertermittlung einer Immobilie sind natürlich auch Baujahr und der Zustand des Gebäudes. Ob Haus oder Wohnung: Sind in der Vergangenheit aufwertende Maßnahmen, wie etwa Sanierungen und Modernisierungen, getroffen worden? Sind Reparaturen notwendig, um die Immobilie bewohnbar zu halten? Nicht zuletzt ist heute auch die Energieeffizienz von Wohneigentum ein großer Faktor für realistische Bewertungen.


Ausstattung der Immobilie

Für eine korrekte Immobilienbewertung spielt auch die Ausstattung eine Rolle. Ist diese als einfach, normal oder gehoben zu bewerten? Hier sind beispielsweise Faktoren wie Garten oder Balkon, die Ausstattung mit Aufzug für barrierefreies Wohnen oder auch das Vorhandensein einer Einbauküche oder eines Stellplatzes bzw. einer Garage für Kfz zu nennen.

Rechtliche Gegebenheiten

Hier muss etwa berücksichtigt werden, ob das Gebäude unter Denkmalschutz steht und deshalb auch für den zukünftigen Eigentümer besondere Auflagen, etwa zu baulichen Veränderungen, zu erwarten sind. Auch Wohn- oder Wegerechte sowie Vorbau- oder Erbbaurechte nehmen unter Umständen Einfluss auf die Wertermittlung für die Immobilie.


Skyline Heidelbergs

Verschiedene Verfahren führen zum Ziel

Die Immobilienbewertung dient dazu, sowohl den Verkehrswert als auch den Beleihungswert festzusetzen. Während der Verkehrswert, also der Marktwert, den Richtsatz zur Festlegung eines Kaufpreises darstellt, wird der Beleihungswert für die Höhe eines Kredits mit der Immobilie als Sicherheit für den Kreditgeber ermittelt.

Für die Bewertung sind in Deutschland drei verschiedene Verfahren zulässig und gleichermaßen anerkannt:

  • Vergleichswertverfahren: Bei diesem Verfahren werden veranschlagte Preise für vergleichbare Immobilien herangezogen und in Hinblick auf ihre Eigenschaften sowie die Lage des Objektes mit der zu bewertenden Immobilie verglichen.
  • Sachwertverfahren: Hier wird der Verkehrswert aus den Herstellungskosten abgeleitet. Das Verfahren auf Basis des Sachwerts zur Wertermittlung einer Immobilie wird vor allem bei bebauten Grundstücken angewendet, die vom Eigentümer selbst genutzt werden.
  • Ertragswertverfahren: Im Vordergrund der Berechnung steht hier die erwartbare Rendite für den Eigentümer der Immobilie, etwa aus Vermietungen oder Pachtverträgen. Der Verkehrswert errechnet sich also aus Bodenwert und Ertragswert.

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Fordern Sie hier Ihre kostenfreie Immobilienbewertung in Heidelberg und der Region an. Je nach Zweck der Wertermittlung reicht diese meist aus, etwa bei Kauf oder Verkauf der Immobilie. Sie haben noch Fragen oder sind sich unsicher, welche Form der Wertermittlung für Ihre Immobilie die richtige ist? Kein Problem! Nehmen Sie Kontakt zu mir auf und lassen Sie sich von mir als Diplom-Geographin und Maklerin in Heidelberg und der Region Rhein-Neckar beraten.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage!